Heute machen wir uns auf den Weg nach Figueres

Diesmal schauen wir rechtzeitig nach einem ruhigen Plätzchen zum Stehen. Bei Fortia finden wir dann ein bisschen abseits in einem kleinen Industriegebiet einen Platz zum Schlafen.

Bei einem Spaziergang in das Dorf finden wir eine kleine urige Kneipe, inder Silvi endlich ihren Durscht löschen konnte und wo auch Thomas wieder was zu essen fand :-)

Abends dann dieser schöne Blick auf das Dörfchen  Fortia.

Frisch ausgepennt sehen wir, dass ein kleiner Reisecaravan hinter uns steht mit Deutschem Kennzeichen. Da mussten wir doch kurz Hallo sagen. Ein nettes junges Studentenpaar begrüßte uns. Sie hatten sich auch verfahren und waren dann froh, sich hinter einem deutschen Womo im Windschatten zu verstecken.

Anschliessend fahren wir zum nächsten Supermarkt nach Figueres um unsere Vorräte aufzufüllen. Beim Verstauen kam ein Lkwfahrer auf uns zu mit dem Satz:" Es gibt sie noch". Er war begeistert von unserem IFA und wünschte uns gute Reise und gab uns Tipps.

Nach dem Frühstücken und einem Blick auf die Karte entschlossen wir uns, nochmal die Autobahn zu nehmen, um stressfreier durch Barcelona zu kommen.

Bei Cala Fell verliesen wir die Autobahn um mal wieder ein Plätzchen für die Nacht zu suchen. Nach kurzer Suche blieben wir in einer Einfahrt zu einem geplanten Neubaugebiet stehen.

 

Zufällig fand Thomas übers Navi einen Stellplatz in der Nähe von Alcanar. Nach einem kurzen Telefonat ob es ihn überhaupt gibt :-) machten wir uns auf den Weg dorthin.

 

 

Das scheint hier ein sehr beliebter Platz bei den deutschen Urlaubern zu sein. Nach und nach füllt sich der große Parkplatz mit deutschen Mobilen. Auch wir gönnen uns die Übernachtung für 8 Euro. Thomas Nase nahm sofort Witterung auf Richtung Küche :-)

                Hier wollen wir mal wieder abschalten und bei einer Wanderung die Gegend erkunden. 

                                      Gigantisch große Mandarinenfelder soweit das Auge reicht.

                           Auch Olivenfelder, Mandelbäume und eine total süsse Palmenplantage :-)

             Was man auf dem Bild nicht so gut erkennen kann, ist das die Palmen erst ca. 30cm hoch sind.

                     Auf unserer langen Wanderung haben wir noch weitere schöne Eindrücke gehabt.

 

 

 

 

Nach 2 Stunden kamen wir in Ulldecona mit glühenden Sohlen an. Gegenüber dieser alten Kirche ruhten wir uns in einem gemütlichen Strassencafe bei einem eiskalten Cola aus. Das Städtchen ist auch sehr romantisch und hat viele schöne verwinkelte Gassen zum schlendern. Man spürt das hier die Uhren anders ticken. Erst gegen Abend gehen die Rolladen hoch und die Stadt erwacht. Wir machen uns aber wieder auf den Heimweg um vor der Dunkelheit den Rückweg durch das Mandarinenlabyrinth zu finden.

01.11. - 04.11.2012

Frisch geduscht machten wir uns auf den Weg nach Peniscola und fanden einen großen Platz hinter dem Campingplatz Eden zum stehen. Bei Sonnenschein und Temperaturen zwischen 21 und 25 C° erkunden wir die Stadt und laufen erstmal barfuss am Sandstrand entlang. Von weitem sahen wir schon das Castell Papa de Luna und maschierten hoch. Beeindruckende kleine Gassen,Kneipen und Geschäfte. Und der Blick von oben auf,s Meer war der Hammer.

Nach diesen schönen 3 Tagen fing leider der Samstag mal wieder regnerisch an. Während einem netten Plausch mit den Womonachbarn kam dann die Policia vorbei und ermahnte uns alle den Platz zu verlassen. Dann ging die Fluchtwelle los, aber wir und unser Nachbar blieben diese Nacht noch weil es schon dunkel wurde.

Am nächsten Morgen nach dem Früstücken steuerten wir dann Alcossebre an. Da soll ein nettes Plätzchen sein, direkt am Meer. Und nach nur ca. 35 km waren wir auch schon da. Schön "unauffällig" geparkt waren wir begeistert so nah am Meer zu sein.

 

05.11.-08.11.2012

Bei so einem Anblick morgens aus dem "Schlafzimmer" macht das Aufstehen Spass :-)

Leider holte uns tagsüber das wechselhafte Wetter wieder ein und es wurde bewölkt und regnerisch.

Aber jede Regenpause und Sonnenstrahl haben wir genutzt um doch ein bisschen zu wandern und Wäsche waschen war auch angesagt.

Da sich das Wetter dann doch verschlechterte fuhren wir über Benicassim weiter nach Tavernes de la Valldigna wo wir auf einem gut besuchten großen Parkplatz keine 50m vom Meer weg noch ein gutes Plätzchen gefunden haben. Dieser Platz muß auch bekannt sein da bestimmt 70% aller Plastikbomber aus Deutschland da waren :-) Ein kurzer Spaziergang durch die Stadt zeigte das hier alles schon Winterfest gemacht wurde und alles zu und ausgestorben ist.

 

09.11.-14.11.2012

Von den 5 Tagen konnten wir nur einen mit Sonnenschein geniessen und endlich mal im Meer schwimmen.

Die restlichen Tage waren total verregnet und stürmisch. Morgens war der ganze Lkw voll mit Sand vom Strand, obwohl wir von einer Hecke geschützt waren. Der Platz verwandelte sich nach 3 Tagen Regen auch in eine "schöne" kleine Seelandschaft.

Wieder mal die Schnauze voll vom Wetter fahren wir am Mittwoch los nach Moraira wo Thomas Freund Michi ein Häuschen hat. Die Anfahrt in das enge Wohnviertel am Hang wurde schwierig mit unserem Big Herbie und Thomas hatte Angst die Telefonleitungen runter zu holen :-)

Wir wurden von seiner Mutter herzlich und lieb aufgenommen und auch zu einem guten Abendessen eingeladen.

Da wir auch den kleinen Wagen bekommen haben konnten wir sehr schön die Gegend erkunden und zum einkaufen fahren.

Abend,s schauten wir mal nach dem Nachtleben da hier noch Leben in dem Örtchen steckt. Und als wir erfahren haben das hier ein Günzburger eine Kneipe hat kann man ja mal Hallo sagen bei "Djangos Bar"

25.11.2012

Nach über einer Woche in einem Haus zieht es uns wieder zurück auf die Straße und wir verabschieden uns von unseren lieben Bekannten. Da wir gehört haben das in Calpe das ganze Jahr über Flamingos da sein sollen machten wir an diesem Tag nur eine kleine Etappe.

Unsere 2 Britischen Freunde aus Frankreich haben und den Tip gegeben das in la Marina ein sehr toller Platz direkt am Meer sein soll. Also machten wir uns auf den Weg dorthin. Dort angekommen haben wir aber keinen schönen Platz gefunden. Und während wir im Lkw bereden was wir nun machen hält auch noch ein Spanier mit seinem Auto geben uns an und meint uns seinen kleinen Pipmatz zeigen zu müssen :-)

Da schoß Thomas gleich das Adrenalin hoch und beim Anmachen des Lkw,s und einer Rammdrohung flüchtete er. Danach waren wir uns schnell einig das hier kein Platz ist zum Pennen. Also schnell in die Karte geschaut und 6km weiter einen Stellplatz gefunden. Leider kostenplichtig aber sicher vor Zipfelzeigern :-)

27.11.2012

Ausgeschlafen ging es heute weiter bis Calnegre. Bei der Fahrt dort hin kommen wir an Elx vorbei der bekannt ist für seine 200.000 Palmen. Die letzten 5km bis zu unserem Tagesziel schlängelten wir uns durch eine rießige Treibhausanlage. Dort angekommen lassen wir den Tag bei einem schönen Spaziergang am Sandstrand ausklingen.

 

 

28.11.-6.12.2012

Abgesehen von den Treibhäusern im Hintergrund ist es doch ein nettes Plätzchen und wir beschliessen hier ein paar Tage zu bleiben um die Gegend zu erkunden.

                        Bei Sonnenschein aber kühlem Wind wandern wir los in Richtung Mazarron.

 

Bei unserer Wanderung ging es durch die sogenannte "Schlangenbucht" der man nachsagt, dass hier Piraten und Rauschgifthändler ihre Anlaufstelle haben. Deswegen hat die Policia diesen Paradiesischen Platz zum Übernachten gesperrt. Aber wir geniessen dieses wunderbare Plätzchen trotzdem in allen Zügen.

    Todmüde und erschöpft kommen wir nach Stunden wieder am Lkw an und lassen es für heute gut sein.

Trotz der gestrigen anstrengender Wanderung wollen wir heut gleich wieder los. Aber diesmal in die andere Richtung. Zwar hängt es uns noch in den Knochen, aber die Neugier ist größer.

Auch diese Wanderung war wunderschön. Viele kleine einsame Buchten und endloser Weitblick.

Auf unserem Platz trafen wir unsere ersten "Artgenossen" Wolfgang und Anke. Da es Zeit war, die Vorräte und das Wasser aufzufüllen, fuhren wir gemeinsam zur nächsten Tankstelle und anschließend weiter nach Mazarron zum Einkaufen. 

 

 

Man erzählte uns von bizarren Felsformationen, die es in Bolnuevo gibt. Wir bastelten unsere Räder vom LKWle um die 13km dorthin zu radeln. Bergauf und bergab schwitzen wir durch die Sierra Moreras und freuen uns an der "Hammer" Landschaft.

Nach diesen sportlichen Tagen gönnen wir uns noch 2 Tage zum ausruhen. Da wir doch ein bisschen Muskelkater haben, reichte uns der Weg vom Lkw zum Stuhl raus :-)

Für den kleinen Thomas brachte der Nikolaus einen Weihnachtskalender :-)

Einen kleinen frechen Freund bekamen wir auch. Er besuchte uns täglich aus dem Dorf 1km weiter :-)

6.12.2012

Heute brechen wir auf und verabschieden uns noch herzlich von Anke und Wolfgang und unserem Streuner Chico. Auch die beiden machen sich auf den Weg in den Süden und vielleicht sieht man sich ja bald wieder. Die Welt ist ja bekanntlich klein :-)

Wir wollen heut nur gute 60km nach Pulpi fahren zu einem kleinen Stellplatz mit deutscher Führung. Um mal wieder richtig warm zu Duschen und ins Internet gehen zu können.

Wohlduftent fahren wir dann am nächsten morgen weiter nach Roquetas de Mar. Auf dem Platz angekommen sahen wir gleich den Lkw von Wolfgang und Anke wieder stehen. Wie klein die Welt doch ist. Am nächsten Tag machten wir eine laaaaange Wanderung am Strand entlang und durch die große Stadt bis zum Aquarium. Die 15 euro Eintritt waren es nicht wert, aber wenigstens mal einen Hai von nahem gesehen. 

09.12.2012

Bei einem Ratsch mit Wolfgang und Anke fällt uns auf, dass unter unserem Lkw ne graue Öl/Wasser Schlammsosse liegt. Ach du Sch.....Also mal Fahrerhaus gekippt und gesehen, dass es aus 2 oder 3 Zylinderkopfdichtungen rausdrückt. Also erst mal ab ins Internet und nach Ersatzteilen schauen. Wir hatten viel Glück und jemanden gefunden der uns die Teile sogar mitbringt auf seinem Weg nach Senegal. Nach nur einer Woche stand dann schon unser Eilexpress und Retter Thomas aus Berlin da.

Nach 2,5 Tagen Arbeit waren alle Dichtungen gewechselt und Ventile eingestellt. Und er sprang auch wieder an und lief ruhig. OP gelungen. Zur Belohnung hab es am Abend für alle Pizza. Am nächsten Morgen verabschiedete sich Thomas W. und fuhr weiter in Richtung Senegal. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an ihn, da wir mit soviel Mithilfe nicht gerrechnet haben.

3 Tage später sind wir dann auch weiter nach Almerimar. Als Testfahrt erstmal weit genug :-) Leider fuhren wir dann von 22 C° und Sonne in den kalten Nebel. Deswegen blieben wir auch nur eine Nacht. Als nächstes Ziel steuerten wir Castell de Ferro und Calahonda an, aber leider waren beide Plätze nichts. Weil es schon  dunkel wurde, suchten wir uns in einer Seitenstrasse ein ruhiges Plätzchen für die Nacht.

Weil der Nebel uns auf´s Gemüt schlägt, fahren wir heut mal solange bis die Sonne wieder zu sehen ist. Vorbei an Malaga bei Sitio Calahonda finden wir in Las Chapas einen sonnigen Parkplatz am Meer. Da der Lkw noch brav summt, fahren wir am nächsten Tag gleich weiter bis Tarifa. Angekommen parkten wir erstmal beim Lidl um aufzurüsten. Danach fanden wir unser Nachtplätzchen am schönen Strand von Punta Paloma. So, jetzt erstmal ankommen und runterkommen. Wir fühlten uns hier gleich wohl, da die Landschaft hier ein witziger Mix aus Palmen,Strand,Meer und saftig grünen Wiesen wie im Allgäu ist. Also, dann doch gleich die Fahrräder runter und die Gegend erkunden.

Nach 40km bergauf und bergab kamen wir fertig aber mit tollen Eindrücken wieder am Lkw an.

Marc den wir am Strand gefunden haben statteten wir auch einen Besuch ab. Da Silvester ansteht verabredeten wir uns mit ihm zu einem gemütlichen Pokerabend.

 

Es war ein schöner geselliger Abend bis um 3 Uhr in der früh. Marc versuchte uns das Pokern bei zu bringen mit mässigem Erfolg :-) Leider funktionierte das Feuerwerk das wir von daheim  mitschleppten nur 3 Sekunden :-(

Nach einem Gammeltag wäre es mal wieder Zeit, Wäsche zu waschen, Trinkwasser aufzufüllen und mal wieder schön warm zu duschen. Deswegen entschlossen wir uns für einen Tag auf einen Campingplatz zu fahren. Bei der Abfahrt hielten wir bei Marc kurz an. Bei unserem Schwätzle entdeckte er unser nächstes Problem. Es kommt Flüssigkeit aus der hinteren Bremstrommel. Nicht schon wieder :-( Also doch erst mal stehen bleiben und nix mit Wellness.

Nach genauerem Begutachten, stellt sich heraus, dass es der Radbremszylinder ist. Also wieder ins Internet und die Teile bestellen. Nach ca. einer Woche waren die Teile dann da, aber ein unschöner Sturm mit Regen leider auch :-( Also, auch noch erstmal besseres Wetter abwarten. Dann endlich ein Tag ohne Regen mit teilweise Sonne, also gleich rein in die Arbeitshose :-)

Nach hoffentlich gelungener Arbeit, machen wir jetzt erstmal kleine Tagesausflüge in der Gegend um die Bremse zu beobachten. Also erstmal nach Tarifa rein zum einkaufen. Und am nächsten Tag nach Bolonia um mal die "Ruinas Romanas de Bolonia" anzuschauen und die dortige Sanddüne.

Endlich macht auch das Wetter wieder mit und es war ein sehr schöner Tag an dieser wunderschönen Bucht. Da es die ganze Woche so sonnig und wolkenlos bei 19-22 C° bleiben soll, steuern wir nun endlich einen Campingplatz an um Wäsche zu waschen.

                   Alles gewaschen und frisch geduscht geniesen wir unser lang ersehntes Sonnenbad :-)

 06.02.2013

 Heut ist es soweit und wir wagen es nach Marokko. Sehr nervös aber neugierig fahren wir zum Hafen.

                                                          Weiter gehts in Marokko


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