27.03.2013

Unsere Reise nach Portugal führt uns an San Lucar de Barrameda vorbei, wo wir die Semana Santa (spanische heilige Osterwoche) miterleben können.

Trotz "heiliger Woche" versucht einer Nachts uns die Räder zu klauen. Aber Thomas hörte ihn und gab ihm Fersengeld :-)

Mit manipulierten aber noch vorhandenen Rädern gehts also weiter Richtung Portugal. Noch eine kleine Pause in Valverde del Camino und wir verlassen Spanien.

03.04.2013

 

Nach gut einer Stunde gemütlichem Tuckern, entscheiden wir uns den kleinen Stausee bei Mina de Sao Domingos anzusteuern.

 

Die schöne kleine Dorfkirche von Mina de Sao Domingos.

 

...und abends entdecken wir die Überreste der alten Minen.

          Neugierig auf die alten Minen gehen wir am nächsten Tag los um das alles mal genauer anzuschauen.

 

Nach der langen beeindruckenden Wanderung trafen wir Gerd,Doro und Easy mit ihrem Hanomag und LT und tratschten erstmal Stundenlang über Gott und die Welt.

Nach einer herzlichen Verabschiedung von den 3en zieht es uns weiter bis nach Alcoutim. Neben den schmalen holprigen Strassen ist nach dem langen schlechten Wetter alles grün und in unzähligen Farben erblüht. Und Silvis Augen leuchten wie bei einem Kind an Weihnachten :-)

Kaum angekommen begrüßen uns vier Holländer die gemütlich in der Runde sitzen und laden uns gleich ein zu  Kaffee, Bier und Wein. Carina und Thomas leben schon über 20 Jahre auf ihrem Boot "Alcatraz", dass unten im Hafen liegt. Das wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen und besuchen die beiden am nächsten Tag.

Nach einem gemütlichen Kaffeeklatsch machen wir      noch einen kleinen Dorfbummel.

Am Fluss Guadiana entlang fahren wir weiter nach Villa Real.

Hier finden wir endlich einen tollen Anglerladen wo der super nette alte Besitzer für Thomas eine Anglerlizenz mit seiner eigenen Bankkarte ausdruckt. Das geht hier alles nur übern Bankautomaten, denn unsere Karten mochte er nicht. Nun ist Thomas total happy und darf für nur 5 Euro einen ganzen Monat Angeln :-)

Leider muß er sich aber noch ein paar Tage gedulden, da wir noch die Algarve abfahren wollen. Also weiter bis nach Olhao, wo wir auf einem Parkplatz direkt am Hafen nächtigen. Dort war zwar ein großes Verbotsschild, aber da wo sich viele Franzosen trauen zu pennen, können wir das auch für eine Nacht :-)

Inzwischen hat es knappe 30 °C erreicht und wir spazieren trotzdem durch die Gegend und schauen uns das frohe Treiben im Städchen und am Hafen an. In der scheinbar größten Fischhalle an der Algarve gönnen wir uns ein großes Stück frischen Seelachs, der Abends gleich in der Pfanne landet. Hmmmmmmm lecker.

Auch mit frischem Gemüse und Obst vom Markt fahren wir dann nach Vale de Parra auf einen sehr schön angelegten Stellplatz mit Dusche unter freiem Himmel und Pool. Unsere Klamotten hätten es mal wieder nötig und deswegen ist Waschtag mit angesagt. Der naheliegende Strand (Praia de Galè) und einen See (Salgados) radeln wir dann mit den Bikes ab, dass die auch mal wieder zum Einsatz kommen.

Unser nächstes Ziel ist Lagos wo wir die Ponta da Piedade anschauen wollen. Ein Plätzchen zum Stehen ist schnell gefunden und wir machen gleich wieder die Räder runter und los gehts. 

Der Tag war voller Überraschungen und Thomas freute sich tierisch 2 Greifvogel bei ihrem 3 Sec. Schäferstündchen erwischt zu haben :-)

Abends schlenderten wir noch durchs Städtchen und gönnten uns Piri Piri und Schnitzel.Jam Jam :-)

22.04.2013

Dann fahren wir weiter bis Pontal zum Praia do Amado (Westküste). Dort stellen wir uns auf den Strandparkplatz wo schon ein paar andere stehen. Silvi will gleich wieder los zum Strand wo es auch eine schöne Kneipe gibt und sogar eine Imbissbude :-) so hatten wir beide was davon :-)

 

Rechts sieht man den total verrückten Klippenfischer bei seiner gefährlichen Fischerei. Auf dem 2. Bild ist die Höhe dann gut zu sehen. Puhhh

Nach einer ruhigen Nacht dann morgens ein Trubel und ein Treiben draussen. Was ist den da los? Ein Lastwagen nach dem anderen und Bikinimädels in Highheels und Kameramänner rennen rum. Neugierig machen wir uns fertig und laufen hinterher, um zu schauen was den da los ist. Nach kurzem Beobachten bekamen wir mit, dass hier jetzt der neue Werbespot für das Sagresbier entsteht.

Von hier an fahren wir mal ins Landesinnere an ein paar Stauseen, dass Thomas seine Angel schwingen kann :-)

Unser erster See ist der Barragem St. Clara wo wir in netter Gesellschaft stehen mit einem Schwedischen und einem Englischen Paar.

Die absolute Ruhe dort hat uns gut getan und Thomas genoss die Natur beim Angeln. Leider ohne Erfolg aber es geht ja um den Sport ansich ;-)

Nach 2 Nächten steuern wir den Barragem da Rocha an. Wegen Ver -und Entsorgung fahren wir zu einer englischen Auswanderin, die in der Nähe im Hinterland wohnt. Sie bietet auch Stellplätze an, die aber leider für "normale"Wohnmobile nicht machbar sind, wegen der engstehenden Bäume und einem verwaschenen Feldweg. Dabei ging auch unser Begrenzungslicht hinten an einem Baum zu Bruch. Wir durften zwar alleine auf ihrem Hügel stehen, aber trotzdem machten wir nachts kein Auge zu, weil die gute Dame keinen Strom hat und somit die ganze Nacht der Generator lautstark lief :-(

Fast ohne Schlaf (siehe Thomas Blick unten) hauen wir hier ab zum Barragem de Roxo wo Thomas sich dann beim Angeln wieder beruhigen und ein Schläfchen machen kann :-)

Und hier hat er auch Erfolg beim Angeln. Aber nicht mit Mais wie alle andern sondern mit Silvis Nudeln vom Vortag :-)

Gut gelaunt fahren wir am nächsten Tag am Barragem do Alqueva mit einem kurzem Zwischenstopp vorbei an den Barragem do Caia. Wo es zwar windig war aber sehr schön und ruhig.

Weiter gehts über Vila Velha de Redao und Abrandes Richtung Fatima.

Die Ortsdurchfahrten in manchen Dörfern werden plötzlich einspurig und so eng das gerade mal ein Pkw durch passen würde. Also Rückwärtsgang rein und andere Strecke suchen nach Fatima.

Auch einen Besuch der Grutas da Moeda haben wir uns gegönnt, da es ja gleich ums Eck ist und dort auch unser nächstes Plätzchen zum pennen ist.

Als wir am nächsten Tag weiter fahren kommt unsere erste Polizeikontrolle unserer Reise.

Er suchte aber glaub nur jemanden zum reden :-)Er fragte Thomas übers Wetter aus und ob er auch das Fußballspiel gestern gesehen hätte :-)

Wir fahren weiter über Penacova und Numao bis Podence. Und Thomas versucht mal wieder sein Anglerglück. Das Plätzchen ist perfekt mit einem Super Blick auf den ganzen See und überall hüpfen die Karpfen :-)

Leider machten sich alle Fische einen Spaß daraus Thomas zu veräppeln und nur die Köder abzumampfen.

Naja, zumindest kommen wir bei unseren Spaziergängen sicher über die Strassen und ich finde, dass es uns echt ähnelt nach einer längeren Strecke :-)

Unser leider letztes Ziel in Portugal ist Braganca.

Bei regnerischem Wetter verlassen wir Portugal und kommen wieder auf Spanischen Boden. Das seht ihr im Spanien Ordner Teil 2....


Datenschutzerklärung
powered by Beepworld