08.05.2013

Unsere Heimfahrt durch Nordspanien geht vorbei an riesigen verbrannten und verkohlten Waldflächen und als Kontrast vorbei am La Maragateria wo noch etwas Schnee liegt. Unterwegs queren wir auch den Jacobsweg wo zu unserer Überraschung bei Regenwetter sehr viele Pilger unermüdlich ihr Ziel verfolgen nach Santiago de Compostela. Darunter auch ein Schwäbisches Paar mit denen wir uns kurz unterhielten.

In Bonar finden wir ein schönes Plätzchen direkt am Ortsrand an einem tollen Fluss, wo es uns gut gefallen hat, aber leider das Wetter nicht so mitspielte. Das hat uns aber von einem langen Spaziergang nicht abgehalten.

Bei der Fahrt über Cervera de Pisuerga zum Ebro See,  halten wir an, weil es hier eine wunderschöne und bekannte Wandergegend ist. Leider merken wir auch hier eine sehr frische Brise um die Nase. Brrrr

Am Ebro See war es dann zwar auch kalt und Schnee lag auf den Bergen aber auch hier erkundeten wir die Gegend. Thomas juckten die Finger wie verrückt zu Angeln, aber ohne Lizenz will er es nicht wagen. Der Ebro Fluss und dieser See ist ja in ganz Europa bekannt für ein einmaliges Fischererlebnis.

Da es  dort doch zu kalt für uns war, entscheiden wir uns, dort nicht zu nächtigen und den Berg runter (1000 Höhenmeter) zu fahren nach Cabarceno bei Santander. Da soll es einen wunderschönen 30 Quadratkilometer großen Tier Nationalpark geben zum Selbstbefahren. Thomas liebt es ja, Tiere zu knipsen und deswegen ein Muss. 

Nach einem ganzen Tag  bei angenehmen 20 C°, kamen wir mit tollen Tieraufnahmen und völlig erledigt am Parkplatz an. Da wurden wir von einem englischen Pärchen zu Gin Tonic und German Beer eingeladen. So kann ein Tag enden :-)

 

Unsere leider letzte Station in Spanien ist in Zumaia, wo ein schöner Sandstrand uns nochmal entgegen strahlt :-) Wir hoffen, dass wir in Frankreich noch ein letztes Mal die Füsse in den Sand stecken können, bevor wir wieder heimischen Boden betreten.

15.05.2013

Auf der letzten Strecke unserer Reise begleitet uns mal wieder Regen,Regen, Regen.. und etwas wehmütig geniesen wir noch die letzten Eindrücke an der Küste in Capbreton, Biarritz und Bordeaux.

Inzwischen wird es auch immer kälter und Schneefall überrascht uns auf der Autobahn. Schneefahrzeuge kommen uns entgegen und ein Unfall nach dem anderen. Und weil das Wetter schrecklich ist und Thomas das Land nicht so gefällt, entschliessen wir uns, zügig Frankreich zu durchqueren. In 4 Tagen haben wir es geschafft und sind in Deutschland angekommen. In Bad Krotzingen halten wir nach einer langen Etappe an, um erst mal aus zu schlafen. Da es hier ein Thermalbad gibt, ist das ein tolles entspanntes Ankommen.

 

Das Fazit unserer ersten grossen Tour

Trotz Startschwierigkeiten und selbstgemachten Stress, haben wir uns dann doch sehr schnell an das Reiseleben gewöhnt und können uns nichts anderes mehr vorstellen. Wir konnten wahnsinnig viele Eindrücke sammeln und Land und Leute kennen lernen. Eine tolle Erfahrung unterwegs war auch der Zusammenhalt der Reisenden untereinander, wobei die Nationalität keine Rolle spielte. Es bleibt einfach die Faszination des Reisens und das Freiheitsgefühl, dass einen nicht mehr loslässt:)                    

 

 


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